Poor Patient Fund

Poor Patient Fund

Der Poor Patient Fund (PPF) ist eine Initiative, die aus dem Wunsch entsprungen ist, nicht nur qualitativ hochwertige Medizin anzubieten, sondern auch Arme und sozial Benachteiligte jeder Herkunft im Lubaga Hospital zu unterstützen.

Nach einem bestimmten Schema wird durch eine Sozialarbeiterin die ökonomische Notlage festgestellt und dann gemeinsam entschieden, wieviel Prozent der Krankenhausrechnung der PPF übernimmt.  Hier können Sie lesen, nach welchen Kriterien wird ein Zuschuss aus dem PPF gewährt wird.

Um die persönliche soziale Situation einiger Patienten zu verbessern, hat uns das Team des Lubaga Krankenhauses die Möglichkeit von Startup-Projekten vorgeschlagen.

DIE GESICHTER HINTER DEM POOR PATIENT FUND

 

Dr. Adolf Diefenhardt - ehemaliger Direktor des Lubaga Hospital und Initiator des PPF

"Der 'Poor Patient Fund' des Lubaga Krankenhauses ist gelebte Solidarität und Barmherzigkeit. Er hilft bedürftigen Mitmenschen in Not beizustehen, wenn sie notwendige Krankheitskosten teilweise oder gar nicht aufbringen können, ohne ihr Hab und Gut verkaufen zu müssen. Ein menschlicher Gestus, der einem gestolperten Menschen wieder auf die Beine hilft und ihm vermittelt: Du bist mir wichtig und wir lassen Dich nicht allein in Deiner Not."

 

 

Schwester Alupo Martha - Koordinatorin des PPF im Lubaga Hospital

"Ich bin so dankbar für das Geschenk des Poor Patient Fund. Wir können damit so vielen Menschen, insbesondere Kindern in großer Not helfen. Dieser Fund ist eine große Gnade für uns. Gott segne alle, die sich dafür einsetzen und ihr Geld geben. Die derzeitige Situation ist aufgrund von Covid 19 immer noch sehr angespannt. Die meisten Menschen sind arbeitslos, was sie noch verwundbarer macht, wenn es darum geht, Grundbedürfnisse wie ihre medizinische Versorgung zu befriedigen."

 

 

Sabine Zipp - Mitarbeiterin von Support

"Manchmal sind die Patienten so arm, dass sie gar nichts geben können. Deshalb zögern sie auch, sich im Krankenhaus wegen einer Krankheit oder eines Unfalls überhaupt behandeln zu lassen. Anders als bei uns, kann sich der Großteil der Bevölkerung eine Krankenversicherung nicht leisten. Eine Behandlung zieht Kosten nach sich, die in Armut lebende Patienten an ihre finanziellen Grenzen bringt. Haben sie Kinder, ist auch das Geld für Schulmaterialien nicht mehr zu bewältigen. Für die Versorgung der Patienten mit Essen und Trinken sind die Angehörigen verantwortlich. Auch hier springt der PPF im Bedarfsfall helfend ein."

(Auf dem Foto zusammen mit Dr. Julius Luyimbaazi - ED des Lubaga Hospitals)

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Spenden unter Verwendungszweck: PPF

Projekverantwortung

Sabine Zipp:  sabine.zipp@supportinternational.de

Dr. Adolf Diefenhardt:  adolf.diefenhardt@yahoo.de

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