Verkauf von Wasser verbessert die allgemeine Versorgung

Verkauf von Wasser verbessert die allgemeine Versorgung

Die ältere Dame leidet an mehreren chronischen Erkrankungen und musste deshalb ihren Beruf als Krankenschwester aufgeben. Sie ist alleinstehend und hat keine Kinder, die sie finanziell unterstützen könnten. Die Kosten für ihre Behandlungen und ihre Medikamente sind sehr teuer. Seit einiger Zeit ist sie auf die Hilfe des PPFs angewiesen. An diesem Ort entstand für sie ein neuer Vorschlag: Die Aufwertung ihrer finanziellen und sozialen Situation durch ein Startup-Projekt in Form eines Verkaufs von Wasser.

Der von uns finanzierte Tank wurde neben ihrem Zuhause eingerichtet und sammelt Regenwasser. Zudem unterstützten wir den Anschluss des Tankes an die Rohrleitungen des ugandischen Wasserwerks. Dadurch kann sie den Tank während der Trockenzeit mit Wasser befüllen und zur besseren Versorgung ihres Dorfes beitragen. Die „frische“ Inhaberin ist sehr dankbar. Sie steht ab heute auf eigenen Beinen und erledigt die notwendige Buchhaltung selbst mit Sorgfalt. Was sich aber so einfach anhört, stellte sich zunächst als große Herausforderung dar. Dank unserer Sozialarbeiter, die ihr mit großer Leidenschaft und Ausdauer zur Seite standen, konnte diese Schwierigkeit gemeistert werden. Dies hilft ihr nun, die Einnahmen für den Kauf ihrer Medikamente einzuteilen. Denn sie weiß, dass ihr Gewinn in Abhängigkeit der Regen- und Trockenzeit schwankt. Auch unvorhergesehene Ereignisse wie die eines lockdowns führten zu geringeren Einnahmen. Der Grund war ganz einfach. Die Kinder hatten keine Schule. Daher schickten die Eltern ihre Kinder zum Brunnen, um Wasser für den täglichen Bedarf zu holen – teilweise auch, um selbst zu sparen, weil sie ihre Jobs verloren.

Ohne eine finanzielle Unterstützung durch andere hätte sich nichts in ihrem Leben verändert. Aber noch wichtiger war für sie die konkreten Begegnungen mit Personen, die in ihr etwas anderes als ihre Krankheit sahen und die ihr mit viel Engagement halfen, diesen neuen Weg zu gehen. So ist nicht nur eine praktische Unterstützung entstanden, sondern auch eine menschlich bereichernde Begleitung auf beiden Seiten.

Erfahren Sie mehr zum Startup-Projekt.

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