Centre Edimar

Centre Édimar

EIN ZUHAUSE FÜR STRAßENKINDER

Das Zentrum Édimar möchte für Kinder und Jugendliche, so weit wie möglich, ein echtes Zuhause sein. Hier finden sie Zuneigung, Unterstützung, Geborgenheit und eine kontinuierliche erzieherische Begleitung. Alle Aktivitäten des Zentrums orientieren sich an diesem Leitgedanken: der Förderung eines gesunden Selbstbewusstseins und der Annahme der eigenen Persönlichkeit.

Im Durchschnitt besuchen rund 150 Jugendliche täglich das Zentrum. Viele von ihnen kommen nach einer ersten Begegnung mit den Mitarbeitenden des Zentrums während der Straßeneinsätze entlang der großen Verkehrsachsen im Stadtzentrum von Yaoundé, die zweimal wöchentlich stattfinden.

WIE ALLES ANFING

Im Jahr 1999 begann Pater Maurizio Bezzi (PIME-Missionar) in Yaoundé, mit einigen Straßenkindern eine vertrauensvolle erzieherische Beziehung aufzubauen – eine Beziehung der Nähe und des Angenommenseins. Ohne Vorbedingungen nahm er sich ihrer an, unterstützte sie beim Lernen, bei der Suche nach Arbeit und begleitete sie regelmäßig auf ihrem Weg.

Seine offene, freudige und unentgeltliche Liebe zu diesen Kindern zog immer mehr Kinder an. Dies veranlasste den gemeinnützigen Verein „Monaco Aide et Présence“ aus Monaco (Frankreich), ihm mit dem Bau des „Centre Edimar – Princess Grace“ im Jahr 2002 einen festen Ort zu schenken: ein Zuhause.

DAS ANGEBOT DES ZENTRUMS

Das Angebot des Zentrums gliedert sich in mehrere miteinander verbundene Programme:

  • Straßenarbeit: Aufnahme, Zuhören und Orientierung
  • Bildung und Kultur: schulische Förderung und Sensibilisierung
  • Betreuung: medizinische und psychologische Begleitung
  • Präsenz und Begleitung im Gefängnis
  • Ausbildung und Wiedereingliederung durch eigene Mikroprojekte

WOHER KOMMT DER NAME?

Édimar war ein junger Mann aus Brasilien, der ebenfalls auf der Straße lebte. Gemeinsam mit Freunden begann er, eine ähnliche vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, die ihn dazu führte, jeder Form von Gewalt radikal abzuschwören. Als er sich aus tiefer persönlicher Überzeugung weigerte, auf Befehl des Anführers seiner ehemaligen Gang einen anderen Jungen zu erschießen, wurde er selbst getötet. Nach diesem „Märtyrer“ ist das Zentrum in Kamerun benannt.

 

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Kooperationspartner

Projektverantwortung

Amedeo Mini: amedeo.mini@supportinternational.de