KENIA – Zwischen Therapie, Bildung und Zukunftschancen

Kenia vor Ort - Zwischen Therapie, Bildung und Zukunftschancen

Im April kehrte Cecilia nach Kenia zurück, um die Projekte von Support International vor Ort zu besuchen. Wie schon bei früheren Besuchen stand dabei die direkte Begegnung mit den Menschen und Partnern im Mittelpunkt, um die gemeinsame Arbeit weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Projekt Ujiachilie am St.-Joseph-Gesundheitszentrum, das von Priestern der Bruderschaft San Carlo Borromeo koordiniert wird. Im Rahmen dieses Projekts werden rund 60 Kinder mit Behinderungen aufgenommen und begleitet. Die Nachfrage ist sehr hoch, weshalb die Auswahl der Begünstigten vor allem anhand der Armut der Familien und des Schweregrads der Behinderung erfolgt. Für viele Familien ist das Zentrum ein Ort der Unterstützung und Würde – ein echtes Zuhause und eine „Oase der Schönheit“. Ein wichtiger Bestandteil ist auch das St. Damian Therapy Centre, das durch Support International finanziert wird und therapeutische Betreuung ermöglicht.
Darüber hinaus besuchten wir einige der Schulen, die im vergangenen Jahr am Projekt Last Mile teilgenommen haben. Dieses Projekt, das unter anderem von der Bayerischen Staatskanzlei gefördert wurde, hatte das Ziel, die Beschäftigungsquote junger Menschen zu verbessern, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Berufsfachschulen in Nairobi. Bildung erweist sich dabei einmal mehr als ein zentraler Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung und bessere Zukunftsperspektiven.
Dieser direkte Austausch ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit: Er schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Projekte, hilft uns, die Herausforderungen von Schülern und Lehrkräften besser zu verstehen, und ermöglicht es, gezielte Lösungen zu erarbeiten. In enger Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern entstehen so konkrete Synergien und eine gemeinsame Mission, die darauf abzielt, die Beschäftigungschancen junger Menschen langfristig zu verbessern.
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