KENIA – Berufsbildung stärkt junge Menschen

Berufsbildung stärkt junge Menschen in Kenia

Mit großer Freude können wir den erfolgreichen Abschluss unseres Projekts „Last Mile“ bekanntgeben. Vor wenigen Tagen haben wir den offiziellen Schlussbescheid erhalten, womit das von der Bayerischen Staatskanzlei geförderte Projekt erfolgreich beendet wurde.
Das Projekt wurde gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern AVSI Kenya und COWA umgesetzt. Ziel war es, die Qualität der beruflichen Bildung in Kenia nachhaltig zu verbessern und jungen Menschen den Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Nachhaltige Investitionen in die Berufsbildung

Zu Beginn des Projekts wurde die neue Berufsschule St. Kizito VTI mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Insgesamt wurden unter anderem 200 Schulstühle mit integrierten Tischen10 Computer5 Projektoren18 Feuerlöscher3 Wassertanks mit je 10.000 Litern Fassungsvermögen sowie eine vollständige Beleuchtungsanlage angeschafft und installiert. Damit wurden die Voraussetzungen für eine moderne und sichere Lernumgebung geschaffen.
Lehrkräfte stärken – Qualität der Ausbildung verbessern
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projekts war die Weiterbildung von Lehrkräften aus zehn Berufsbildungszentren (TVET-Institutionen) in Nairobi.
Insgesamt wurden 60 Ausbilderinnen und Ausbilder im Bereich Competency Based Assessment (CBA) qualifiziert und durch KSTVET zertifiziert. Die neue kompetenzorientierte Lehr- und Bewertungsmethode verbessert die Praxisnähe der Ausbildung erheblich und sorgt gleichzeitig für einheitlichere Qualitätsstandards innerhalb der beruflichen Bildung in Kenia. Dadurch gewinnen TVET-Abschlüsse zunehmend an Anerkennung bei Arbeitgebern und verbessern langfristig die Beschäftigungschancen junger Menschen.

Lehrkräfte stärken – Qualität der Ausbildung verbessern

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projekts war die Weiterbildung von Lehrkräften aus zehn Berufsbildungszentren (TVET-Institutionen) in Nairobi.
Insgesamt wurden 60 Ausbilderinnen und Ausbilder im Bereich Competency Based Assessment (CBA) qualifiziert und durch KSTVET zertifiziert. Die neue kompetenzorientierte Lehr- und Bewertungsmethode verbessert die Praxisnähe der Ausbildung erheblich und sorgt gleichzeitig für einheitlichere Qualitätsstandards innerhalb der beruflichen Bildung in Kenia. Dadurch gewinnen TVET-Abschlüsse zunehmend an Anerkennung bei Arbeitgebern und verbessern langfristig die Beschäftigungschancen junger Menschen.

Unternehmertum fördern

Neben der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt unterstützte das Projekt gezielt junge Menschen, die sich selbstständig machen möchten.
50 Absolventinnen und Absolventen erhielten individuelle Unterstützung bei der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle, Businesspläne sowie Schulungen zu Finanzmanagement und Unternehmensführung. Ergänzend wurde ein Mentoring-Netzwerk aufgebaut, das den Austausch unter den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern auch nach Projektende ermöglicht und sie langfristig begleitet.
Die begleitenden Business-Development-Maßnahmen schufen darüber hinaus ein nachhaltiges Netzwerk zwischen den Teilnehmenden verschiedener Ausbildungszentren. Viele der jungen Menschen verfügen nun nicht nur über das Wissen zur Gründung eines eigenen Unternehmens, sondern auch über unternehmerische Kompetenzen, die ihre Chancen auf qualifizierte Beschäftigung deutlich erhöhen.

Mehr als 3.300 junge Menschen erreicht

Das ursprünglich gesetzte Ziel, 3.000 Schülerinnen und Schüler zu schulen, wurde sogar übertroffen.
Insgesamt nahmen 3.316 Jugendliche an Trainings zu den Themen Soft Skills, Entrepreneurship und Job Readiness teil. Die Teilnehmenden verteilten sich nahezu gleichmäßig auf junge Frauen (49 %) und Männer (51 %). Darüber hinaus nahmen 3.237 Jugendliche an den Eingangstests und 2.794 an den Abschlusstests teil, wodurch die angestrebte Teilnehmerzahl ebenfalls übertroffen wurde.

Erfolgreicher Einstieg in die Arbeitswelt

Ein zentrales Ziel des Projekts war es, junge Menschen direkt mit Unternehmen zu vernetzen.
Über die von COWA entwickelte Online-Plattform CoWARIC wurden 253 Absolventinnen und Absolventen registriert und erfolgreich in Praktika oder Arbeitsplätze vermittelt. Gleichzeitig entstanden zahlreiche neue Kooperationen zwischen Berufsbildungszentren und Unternehmen, die auch zukünftigen Absolventinnen und Absolventen zugutekommen werden.

Ein gemeinsamer Erfolg

Mit dem Erhalt des Schlussbescheids endet ein erfolgreiches Projekt, dessen Wirkung weit über die Projektlaufzeit hinausreichen wird. Verbesserte Ausbildungsqualität, moderne Lernbedingungen, stärkere Kooperationen zwischen Bildungsinstitutionen und Wirtschaft sowie konkrete Beschäftigungs- und Selbstständigkeitsperspektiven schaffen nachhaltige Chancen für junge Menschen in Kenia.
Unser herzlicher Dank gilt der Bayerischen Staatskanzlei für die finanzielle Förderung sowie unseren Projektpartnern AVSI Kenya und COWA für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit. Gemeinsam konnten wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und ihnen den Weg in eine selbstbestimmte berufliche Zukunft zu erleichtern.
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