Wir haben
3,060 EURWir benötigen
5,000 EURUnterstützt von: 28 Menschen
Startdatum: 09.03.2026
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Seit Mitte April gilt offiziell ein Waffenstillstand im Libanon – doch von Normalität ist das Land weiterhin weit entfernt. Trotz Waffenstillstands dauern Angriffe und militärische Spannungen insbesondere im Süden an. Besonders betroffen sind die Distrikte Tyros und Nabatieh, zunehmend aber auch die Bekaa-Ebene im Osten des Landes.
In Beirut sind weiterhin Drohnen zu hören, während ganze Stadtviertel – insbesondere die südlichen Vororte – massiv zerstört wurden. Viele Menschen können aus Sicherheitsgründen oder wegen zerstörter Wohnungen bis heute nicht in ihre Häuser zurückkehren. Schulen und öffentliche Gebäude dienen weiterhin als Unterkünfte für Vertriebene.
Über
1 Million
Personen sind Binnenvertriebene.
Etwa
140.000
Menschen leben in offiziellen Notunterkünften.
481 Schulen
wurden in Notunterkünfte umgewandelt
Seit Beginn der Eskalation mussten über eine Million Menschen ihre Häuser verlassen. Viele Familien leben bis heute in Unsicherheit – bei Verwandten, in Notunterkünften oder provisorischen Unterkünften.
Besonders in Beirut prägen Angst und wirtschaftliche Not den Alltag. Zahlreiche Menschen haben ihre Arbeit verloren, während Mieten, Medikamente und Schulgebühren weiter steigen.
Kinder und Jugendliche leiden besonders unter dieser Situation. Viele vermissen Schule, Alltag und die Sicherheit ihres Zuhauses und wachsen weiterhin in einer Atmosphäre von Angst und Anspannung auf.
Krisen enden nicht mit den Nachrichten.
Bleiben wir gemeinsam an der Seite der Menschen im Libanon.
Seit Beginn des Krieges stehen wir den Menschen im Libanon gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort AVSI Lebanon und Flamme de Charitè zur Seite.

Unsere Partnerorganisation AVSI Lebanon betreut rund 100 Notunterkünfte in verschiedenen Teilen des Landes, unter anderem in Beirut, Mount Lebanon und Sidon. Tausende vertriebene Menschen erhalten dort Hygieneartikel, Decken, Matratzen, Medikamente sowie finanzielle Unterstützung für weitere dringend benötigte Güter. Auch die Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln gehört zu den zentralen Hilfsmaßnahmen.
AVSI ist zudem weiterhin im Süden des Landes aktiv, insbesondere im Distrikt Marjeyoun. Dort werden Gutscheine (Voucher) für betroffene Familien verteilt und Wasserquellen überprüft, um sicherzustellen, dass sie durch die Angriffe nicht verunreinigt wurden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung. Viele Kinder der Notunterkunfte können dank der Verteilung von Tablets am Online-Unterricht teilnehmen. Dort, wo Schulen wieder geöffnet haben, unterstützt AVSI den Transport der Kinder und ermöglicht ihnen so die Rückkehr in den Schulalltag.
Auch unser Partner Flamme de Charité begleitet Familien und Einzelpersonen in Beirut, die die Folgen des Konflikts besonders stark spüren. Viele haben ihre Arbeit verloren und kämpfen mit steigenden Mieten sowie den Kosten für Medikamente, Strom oder Schulgebühren.
Doch häufig geht es um mehr als materielle Hilfe. Menschen brauchen Begleitung, jemanden, der zuhört und ihnen zeigt, dass sie in ihrer Situation nicht allein und nicht vergessen sind.