Erstkommunionkinder sammeln für Lubaga Hospital

Eine Kommuniongruppe aus Ettenheim/Baden sammelte Spenden für den PPF (Poor Patients Fund) des Lubaga Hospital in Kampala/Uganda. Hierfür haben sie mit Ihren Eltern gebacken, Kerzen mit Pfingstmotiven gestaltet und Gartenpflanzen für Spenden abgegeben. Die Aktion am Pfingstsonntag war gelungen und hat allen Beteiligten solche Freude bereitet, dass sie so etwas gerne wieder machen würden. Der Erlös betrug 350 €.

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Der Andere ist ein Gut für mich

Vortrag und Zeugnis mit anschließendem Gespräch in Bruchsal am
Freitag, 25.11.2016 um 19:30h im Vinzentiushaus, Josef-Kunz-Str. 4, 76646.
Der Eintritt ist frei.

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Fall 107 – 17 Jahre, alleinerziehende Mutter mit ihrem Baby und schwerer Lungenentzündung

Bild mit Genehmigung der Patientin M.S. – (es werden auch Patienten ohne Photos unterstützt)

Aufgenommen im April 2017

 

Die junge alleinerziehende Mutter M.S. wurde im Lubaga Hospital mit ihrem kleinen Baby aufgenommen, das eine schwere Lungenentzündung hatte.

Atemwegsinfektionen gehören zu den häufigen Todesursachen bei kleinen Kindern bis zu 5 Jahren. Gemeinsam mit Durchfallerkrankungen haben sie großen Anteil daran, daß etwa 130 von 1000 Kindern vor dem 5. Lebensjahr in Uganda versterben

(Vergleich zu Deutschland: 3-4 Kinder von 1000 sterben vor dem 5. Lebensjahr)

Margaret Nakitto, Social Worker, Lubaga Hospital

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Fall 101 – 2016 Juni – Baby S., unter 3 Monate, schwere Unterernährung (Kwashiorkor)

Aufgenommen Juni 2016

Baby S. wurde wegen schwerer Unterernährung aufgenommen. Die Mutter, eine Vollwaise, sah ebenfalls unterernährt aus. Sie hatte keine Brustmilch, um das Kind zu ernähren. Ihre Arbeit bestand darin, abends auf den Straßen Kampalas „cowpeas“ (Erbsen) zu verkaufen. Ihre Arbeit wurde jedoch von den Autoritäten unterbunden, da sie keine Steuern zahlen konnte. Wir versuchten mit dem Vater Kontakt aufzunehmen – doch vergebens.
Dann machten wir 3 Brüder in Kampala von ihr ausfindig, die alle als Gelegenheitsarbeiter ihr Geld verdienten. Sie erklärten sich bereit, 120.000 USH zu bezahlen, der Rest wurde vom PPF 119.000 USH (ca. 36 €) bezahlt.
Wir boten ihnen an, der Mutter zu helfen, daß sie mit dem Kind nach Masaka geht, wo sie ein Stück Land haben.
Dann gaben wir der Mutter des Kindes noch Kleider und Nahrungsmittel für das Kind. Sie konnte dann auch selbst wieder ihr Kind stillen.

Margaret Nakitto, Social Worker, Lubaga Hospital

Bild mit Genehmigung der Mutter

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