Wir haben
200 EURWir benötigen
5,000 EURUnterstützt von: 3 Menschen
Startdatum: 07.03.2026
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Seit Anfang März 2026 hat sich die Lage im Libanon dramatisch verschärft. Das Waffenstillstandsabkommen von November 2024 ist de facto zusammengebrochen, und zwischen Israel und der Hisbollah ist eine neue Phase intensiver Kämpfe ausgebrochen, die im Zusammenhang mit der weiteren Eskalation der Konflikte in der Region steht.
Die Folgen für die Zivilbevölkerung sind verheerend. Besonders betroffen sind die Gebiete im Süden des Landes und in den südlichen Vororten von Beirut. Die Bewohner dieser Gebiete wurden aufgefordert, ihre Häuser so schnell wie möglich zu verlassen und sich in sicherere Orte zu begeben. Seit dem 1. März mussten über 500.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Mehr als 110.000 Menschen befinden sich gerade in offiziellen Notunterkünften.
Seit Beginn der neuen Eskalation hat sich die Lage im Libanon dramatisch verschärft. Hunderttausende Menschen mussten ihre Wohnungen in großer Eile verlassen und sind nun auf der Flucht. Einige finden Schutz bei Verwandten, andere in Notunterkünften, wieder andere leben vorübergehend in ihren Autos oder auf der Straße.
Schulen sind geschlossen – sowohl wegen der Gefahr durch die Angriffe als auch, um Vertriebenen aus anderen Landesteilen als Notunterkünfte zu dienen. Die Straßen sind überfüllt mit Menschen, die nicht wissen, wohin sie gehen sollen. Selbst einige unserer Partner vor Ort mussten ihre Wohnungen auf unbestimmte Zeit verlassen oder Verwandte aus dem Süden des Landes und aus Beirut bei sich aufnehmen.
Die Bevölkerung lebt in Angst, Chaos und großer Unsicherheit. Viele sorgen sich, dass Medikamente und Lebensmittel knapp werden und in den Geschäften bald nicht mehr verfügbar sind. Gleichzeitig steigen die Preise für Strom (der vielerorts über Generatoren erzeugt wird), Medikamente und Lebensmittel rasant – unter anderem aufgrund der stark gestiegenen Ölpreise. Die Nächte werden immer wieder von Explosionen der Luftangriffe unterbrochen, oft nur wenige Kilometer entfernt. Viele Menschen fragen sich, ob das gerade getroffene Gebäude ihr eigenes Zuhause war – und ob sie jemals dorthin zurückkehren können.
Auch die Kinder leiden stark unter dieser Situation. Sie sind zu Hause, hören die Drohnen, die ohne Pause über ihre Köpfe fliegen, und spüren den Ausnahmezustand sehr deutlich. Viele sind verängstigt und stark gestresst. Internationale Organisationen warnen bereits vor einer drohenden humanitären Katastrophe.
Wir wollen den Menschen im Libanon jetzt und auch später nahe sein.
– über unsere Partnerorganisation AVSI Lebanon, die in vielen Teilen des Landes über ein weitreichendes Netzwerk verfügt.
– und über Flamme de Charité einzelnen konkreten Familien und Personen, die meist ganz direkt von der Situation betroffen sind oder indirekt durch deren Folgen.
Jetzt, in diesem Moment der dringendsten Not – aber auch später, wenn sich die Lage etwas beruhigt hat und vielleicht nicht mehr im Fokus der Nachrichten steht. Denn auch dann werden die Bedarfe weiterhin groß sein – vielleicht sogar noch größer.
Aktuell konzentrieren sich die dringendsten Hilfsbedarfe vor allem in Beirut und Mount Lebanon, wo viele Menschen auf der Flucht Schutz gesucht haben. Für Familien, die ihre Häuser hastig verlassen mussten, werden dringend Lebensmittel, Trinkwasser, Matratzen, Decken, warme Kleidung, Hygieneartikel und Babyartikel benötigt.
Andere Familien sind in ihren Häusern geblieben, haben jedoch durch den Krieg ihre Arbeit verloren und brauchen Unterstützung, um Lebensmittel, Medikamente oder Stromrechnungen bezahlen zu können.
Helfen Sie jetzt, Leben zu schützen und Menschen in dieser Krise zu unterstützen.
Jede Spende zählt – seien Sie Teil unserer Nothilfe für den Libanon.