Der Good Samaritan Fund in Aktion
Im Good Samaritan Fund unterstützen wir Patientinnen und Patienten in Kampala, die dringend medizinische Hilfe benötigen, sich die Behandlung jedoch nicht leisten können. Der Fonds übernimmt in akuten Notfällen Krankenhaus- und Behandlungskosten und ermöglicht so lebensrettende medizinische Versorgung.
Hinter jeder Unterstützung steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte. Oft entscheidet nicht die medizinische Behandlung über Leben oder Tod – sondern die Frage, ob sie überhaupt bezahlt werden kann. Drei Beispiele zeigen, wie der Fonds genau in diesen Momenten hilft.
Ein sicherer Start ins Leben
Als N. ihr Baby viel zu früh zur Welt brachte, war sie völlig auf sich allein gestellt. Ihr Mann hatte sie verlassen, ihre Familie konnte sie nicht unterstützen. Das Neugeborene war stark untergewichtig und musste sofort im Brutkasten versorgt werden – eine Behandlung, die sich die junge Mutter unmöglich leisten konnte.
Der GSF übernahm die gesamten Krankenhauskosten für die lebenswichtige Versorgung des Frühchens. Darüber hinaus finanzierte der Fonds Lebensmittel, Fahrtkosten und die Miete eines kleinen Zimmers, damit Mutter und Kind die ersten Wochen in Sicherheit verbringen konnten.
Wenn jede Minute zählt
Nach einem schweren Verkehrsunfall kämpfte die 36-jährige H. um ihr Leben. Um sie zu retten, musste ihr Bein in einer Notoperation amputiert werden. Ihre Familie verkaufte nahezu ihren gesamten Besitz, um die Behandlung zu finanzieren – dennoch reichte das Geld nicht aus.
Der GSF übernahm die offenen Krankenhauskosten und ermöglichte so die weitere medizinische Versorgung. Erst dadurch konnte H. stabilisiert und anschließend in eine Spezialklinik verlegt werden.
Die richtige Diagnose zur richtigen Zeit
Der zwölfjährige J. wurde mit hohem Fieber, Gelbsucht und starker Erschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert. Doch seiner Familie fehlten die finanziellen Mittel für die notwendigen Untersuchungen. Ohne eine schnelle Diagnose hätte sich sein Zustand lebensbedrohlich verschlechtern können.
Der GSF finanzierte die dringend benötigten Labor- und Ultraschalluntersuchungen. So konnte eine Hepatitis-A-Infektion rechtzeitig erkannt und die Behandlung sofort begonnen werden.


