UGANDA – Good Samaritan Fund: Hoffnung in schwierigen Zeiten

Good Samaritan Fund: Hoffnung in schwierigen Zeiten

Im Lubaga Hospital leistet der „Poor Patients Fund“ täglich lebensrettende Hilfe für Menschen, die sich eine notwendige medizinische Behandlung nicht leisten können. Ziel dieses Projekts ist es jedoch nicht nur, akute Not zu lindern, sondern auch einen Beitrag zur Wiederherstellung von Würde und Hoffnung zu leisten.

Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit unseren Partnern beschlossen, den Fonds umzubenennen: Künftig trägt er den Namen „Good Samaritan Fund“ (GSF). Damit möchten wir den Fokus verschieben:  Anstatt Menschen über ihre Armut zu definieren, rückt der neue Name die Mitmenschlichkeit, Solidarität und Nächstenliebe in den Mittelpunkt.

Drei Schicksale aus der jüngsten Zeit zeigen, wie entscheidend und vielfältig diese Unterstützung ist:

Der kleine E. K. wurde im Februar 2026 mit hohem Fieber und einer schweren Erkrankung in kritischem Zustand eingeliefert. Für seine alleinerziehende Mutter, die sich mit dem Verkauf von Gemüse mühsam über Wasser hält, war die Krankenhausrechnung eine unüberwindbare Last. Dank des GSF, der die Restkosten übernahm, konnte Ethan vollständig genesen und zu seiner erleichterten Mutter zurückkehren.

Auch die 79-jährige N.C. erhielt Anfang 2026 entscheidende Hilfe. Starke Schmerzen hatten sie ihrer Selbstständigkeit beraubt und sie konnte kaum noch gehen. Der Fonds finanzierte eine mehrmonatige Physiotherapie, die ihr nicht nur ihre Mobilität, sondern auch ihre Würde und Lebensfreude zurückgab.

Besonders dramatisch ist der Fall von E. D. Nach einer lebensrettenden Tumor-Operation im Sommer 2025 verkaufte seine Familie ihren gesamten Besitz, um die Kosten zu decken. Trotzdem blieb eine hohe Restschuld, die die Familie in den Ruin getrieben hätte. In dieser ausweglosen Situation sprang der GSF ein, beglich die Schulden und bewahrte den vierfachen Familienvater und seine Angehörigen vor dem endgültigen Zusammenbruch.

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