Ssonde

Ssonde: ein Stadtbauernhof für das Welcoming House

In Ssonde, einem Vorort von Kampala, besitzt der Meeting Point International (MPI) ein 2,45 Hektar großes Ackerland, das derzeit für den Anbau von Getreide und Gemüse wie Maniok und Bananen, Karotten und Kohlköpfen für den Bedarf des Welcoming House genutzt wird. Auch Vieh wird zu diesem Zweck gehalten (Schweine, Hühner, Hasen). Die Kinder des Meeting Point werden regelmäßig mit dem Kleinbus vom MPI dorthin gefahren. Diese Ausflüge bereiten den Kindern nicht nur Spaß, sie sind auch lehrreich, weil ihnen viel über praktische Landwirtschaft, Anbaumethoden und ausgewogene Ernährung beigebracht wird.

 

Im Jahr 2019 wurde der Bau einer Schutzmauer um das ganze Gelände notwendig, da der Drahtzaun, der das Grundstück umgab, mehrmals zerschnitten wurde, um die Ernte zu stehlen. Den Bau der Schutzmauer hat Support International e.V. im Laufe des vergangenen Jahres und dank der Großzügigkeit vieler Spender mit knapp 18.000 Euro unterstützt. Im Februar 2020 konnten wir bei einer Projektreise nach Uganda das Grundstück persönlich in Augenschein nehmen und den Baufortschritt begutachten.  Die Mauer steht schon zu einem großen Teil. Wir konnten uns dabei auch vom Potential des landwirtschaftlichen Areals überzeugen, das im Augenblick noch weitgehend brach liegt, da bislang alle Anstrengungen, es besser zu nutzen, durch Diebstähle wieder zunichte gemacht wurden. Deswegen war und ist der aufwendige Bau einer stabilen Schutzmauer auch so wichtig.

 

Hier sehen Sie einige Impressionen zu unserem Besuch in Ssonde

Wir waren sehr angetan von den überzeugenden Plänen unserer Projektpartner, diese wunderbare Ressource für das Welcoming House besser zu nutzen: nach einer Sanierung des Geländes soll auf dem Bauernhof ein Pilotbetrieb entstehen für neue Anbau- und Betriebstechniken, wobei mit diversen Berufsschulen und Unternehmen kooperiert werden soll. Dadurch wird den Kindern im Welcoming House auch eine Berufsperspektive eröffnet.

 

Nur ein Teil der möglichen Ernte wird für die Ernährung der Kinder des Welcoming House benötigt.

Der Rest könnte auf dem naheliegenden großen Markt in Namugongo und einigen anderen kleineren Märkten verkauft werden; außerdem könnte ein Teil der Ernte auch am Eingang der Farm verkauft werden. In einigen Fällen, z.B. beim Obst, könnten die Produkte sogar direkt "am Baum" oder "auf dem Feld" verkauft werden, wo die Käufer selbst ernten können.

 

Hier sehen Sie den Sanierungsplan in Detail

 

Wir würden uns freuen, dieses Projektvorhaben zu unterstützen!

Wenn Sie mitmachen möchten, spenden Sie bitte mit dem Verw. Zweck: Ssonde

 

Projektverantwortung

Erica Berni: erica.berni@supportinternational.de