Jeune Filles Mères

Hilfe zur selbsthilfe für alleinerziehende "Teen-Mothers"

 

Schwangerschaften im jugendlichen oder gar Kindesalter sind in Ruanda oft meist eine Folge von problematischen ökonomischen Abhängigkeiten, fehlender Sexualerziehung und leider oft auch von direkter Gewalt. Erschwerend kommt hinzu, dass diese meist ledigen jungen Mütter von ihren Familien verstoßen werden, sie müssen die Schule oder Ausbildung verlassen. Sie sind  meist nicht in der Lage für sich und ihre Kinder zu sorgen und befinden sich in einem Zustand extremer Verletzlichkeit. Durch die aufgrund der Corona-Krise angeordneten Isolationsmaßnahmen hat sich die dramatische Situation der Mütter noch verschärft.

 

 

 

 

Dieses Projekt zielt darauf ab, die sozioökonomische Situation der Mütter nachhaltig zu verbessern, indem es Ihnen Zugang zu Bildung ermöglicht und ihnen eine kleine Einkommensmöglichkeit eröffnet. Um ihnen den Zugang zur Bildung zu ermöglichen, werden den jugendlichen Müttern Smartphones zur Verfügung gestellt und es wird ihnen beigebracht,  damit umzugehen und sich  Zugang zu nationalen und internationalen E-Learning-Programmen zu verschaffen.

Zweiter Teil des Projektes ist die Teilnahme an mehreren spezifischen Online-Trainings. Die angebotenen Schulungen haben als erstes Konkretes Ziel, die heranwachsenden Müttern in ein kleines einkommensschaffendes Projekt einzubinden. Ihnen soll ein Viehbestand in Form von 1-2 Hühnern zur Verfügung gestellt werden und sie werden geschult und gecoacht diesen Viehbestand einkommensschaffend als kleines eigenes Geschäft zu nutzen. Dieser praktische Teil des Projektes (Viehbestand als Erwerbsgrundlage) basiert auf sehr positiven Erfahrungen, die in ähnlichen Projekten gesammelt wurden: Mit Familien den Schweine bzw. Ziegen geschenkt wurden und mit Schulkindern, die sich durch die Kaninchen-Aufzucht Geld sammeln konnten auf ausschließlich für die Finanzierung der Ausbildung angelegten Sparbüchern (siehe auch unser Projekt Saving for Education)