Erfolgreiche IGA!

Ein Blick in unsere Startup-Projekte

Was sich heute kurz in zwei, drei Sätzen mitteilen ließe, war in Wirklichkeit ein langer und aufmerksamer Weg. Voller Dankbarkeit nahmen Ende 2018 drei Patienten ein besonderes Angebot der Unterstützung an. Sie alle stammen aus sehr armen Verhältnissen. Eine Tatsache, weshalb sie bei ihren Behandlungen im Lubaga Hospital auf den Poor Patient Fund angewiesen sind. Und genau an diesem Ort entstand ein neuer Vorschlag: Die Aufwertung ihrer finanziellen und sozialen Situation durch ein Startup-Projekt! Gemeinsam mit unseren zuständigen Mitarbeitern einigten sie sich auf ein geeignetes Gewerbe unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Fähigkeiten.

Im Februar 2021 ist unser Ziel Realität geworden. Der von uns finanzierte Tank zum Verkauf von Wasser konnte in den Besitz einer Patientin übergeben werden. Sie ist chronisch krank und regelmäßig auf Medikamente und Behandlungen angewiesen. Jetzt ist die „frische“ und dankbare Inhaberin selbst in der Lage, die notwendige Buchhaltung sorgfältig zu erledigen. Was sich so einfach anhört, stellte sich zunächst als große Herausforderung dar. Dank unserer Sozialarbeiter, die ihr mit großer Leidenschaft und Ausdauer zur Seite standen, konnte diese Schwierigkeit gemeistert werden. Dies hilft ihr nun, zukunftsorientiert zu arbeiten und die Einnahmen für den regelmäßigen Kauf von Medikamenten einzuteilen. Denn sie weiß, dass ihre Einnahmen in Abhängigkeit der Regen- und Trockenzeit schwanken. Auch unvorhergesehene Ereignisse wie die des Lockdowns führten zu geringeren Einnahmen. Der Grund war ganz einfach. Die Kinder hatten keine Schule. Daher schickten die Eltern ihre Kinder zum Brunnen, um Wasser für den täglichen Bedarf zu holen – teilweise auch, um selbst zu sparen, weil sie ihre Jobs verloren.

 

Ohne die finanzielle Unterstützung von Support hätte sich nichts in ihrem Leben verändert. Aber noch viel wichtiger sind für sie die konkreten Begegnungen mit Personen, die in ihr etwas anderes als ihre Krankheit sahen und die ihr mit viel Engagement halfen, diesen neuen Weg schrittweise zu gehen. So ist nicht nur eine praktische Unterstützung entstanden, sondern auch eine menschlich bereichernde Begleitung auf beiden Seiten.

 

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