Erstkommunionkinder sammeln für Lubaga Hospital

Eine Kommuniongruppe aus Ettenheim/Baden sammelte Spenden für den PPF (Poor Patients Fund) des Lubaga Hospital in Kampala/Uganda. Hierfür haben sie mit Ihren Eltern gebacken, Kerzen mit Pfingstmotiven gestaltet und Gartenpflanzen für Spenden abgegeben. Die Aktion am Pfingstsonntag war gelungen und hat allen Beteiligten solche Freude bereitet, dass sie so etwas gerne wieder machen würden. Der Erlös betrug 350 €.

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Der Andere ist ein Gut für mich

Vortrag und Zeugnis mit anschließendem Gespräch in Bruchsal am
Freitag, 25.11.2016 um 19:30h im Vinzentiushaus, Josef-Kunz-Str. 4, 76646.
Der Eintritt ist frei.

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Fall 101 – 2016 Juni – Baby S., unter 3 Monate, schwere Unterernährung (Kwashiorkor)

Aufgenommen Juni 2016

Baby S. wurde wegen schwerer Unterernährung aufgenommen. Die Mutter, eine Vollwaise, sah ebenfalls unterernährt aus. Sie hatte keine Brustmilch, um das Kind zu ernähren. Ihre Arbeit bestand darin, abends auf den Straßen Kampalas „cowpeas“ (Erbsen) zu verkaufen. Ihre Arbeit wurde jedoch von den Autoritäten unterbunden, da sie keine Steuern zahlen konnte. Wir versuchten mit dem Vater Kontakt aufzunehmen – doch vergebens.
Dann machten wir 3 Brüder in Kampala von ihr ausfindig, die alle als Gelegenheitsarbeiter ihr Geld verdienten. Sie erklärten sich bereit, 120.000 USH zu bezahlen, der Rest wurde vom PPF 119.000 USH (ca. 36 €) bezahlt.
Wir boten ihnen an, der Mutter zu helfen, daß sie mit dem Kind nach Masaka geht, wo sie ein Stück Land haben.
Dann gaben wir der Mutter des Kindes noch Kleider und Nahrungsmittel für das Kind. Sie konnte dann auch selbst wieder ihr Kind stillen.

Margaret Nakitto, Social Worker, Lubaga Hospital

Bild mit Genehmigung der Mutter

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Fall 102 – 18 Jahre, Sichelzellenanämie stationär im Lubaga Hospital

Aufgenommen August 2016

J.B. wurde im Rahmen einer schmerzhaften Sichelzellenanämie-Krise im Lubaga Hospital aufgenommen. Er ist ein chronischer Patient, der sich wegen seiner lebenslangen Krankheit, die leicht zu Infektionen und schmerzhaften Knocheninfarkten führen kann oft in der Krankenhausambulanz vorstellt. Die Mutter kümmert sich um ihn – der Vater nicht. Sie bezahlte die Krankenhausrechnung mit Hilfe von Angehörigen bis zu 740,000 USH = 230 €, den Rest konnte sie nach genauer Prüfung nicht bezahlen. Daher ersetzte der PPF Fund die restlichen 209,000 USH = 63 €.

J.B. ist ein intelligenter Schüler, aber die Mutter schafft es nicht sowohl die Schulgelder UND die häufig anfallenden Krankenhauskosten zu bezahlen.

Margaret Nakitto, Social Worker, Lubaga Hospita

Bild mit Genehmigung des Patienten und seiner Familie

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