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Unsere Partnerorganisation Meeting Point International hat ihren Annual Report veröffentlicht.

 

 

 

 

 

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Handgefertigter Schmuck

Glänzend, bunt und einfach attraktiv!

So präsentiert sich der von Hand gefertigte Schmuck der Frauen aus Kampala! Was steckt dahinter?

Seit einiger Zeit ist in den Elendsvierteln von Kireka und Naguru in Kampala die Herstellung von Halsketten aus Altpapier für viele Frauen jeden Alters eine Alternative, um zum Lebensunterhalt der eigenen Familie beitragen zu können – und auch Kinder und Männer wirken dabei mit!

Aus Werbeplakaten und Hochglanzmagazinen werden schmale Dreiecke geschnitten. Um eine Nadel gerollt und mit Klebstoff fixiert ergeben sich runde oder ovale Perlen. Ein Firniss verleiht Glanz und Festigkeit. Zusammen mit kleineren Schmuckperlen werden daraus Halsketten, Armbänder, Ohrringe und Taschen gefertigt. Durch Freunde und Partner werden die Ketten in Uganda, Europa und USA verkauft. Damit wird auch ein wesentlicher Beitrag für Projekte vor Ort erzielt. So wurden für den Bau der Luigi Giussani High School mehr als 35.000 Ketten verkauft und dabei ein erheblicher Eigenanteil erbracht!

Das Schönste aber sind der Gemeinschaftssinn und der Stolz, den diese Arbeit entstehen lässt. Die Frauen finden sich vor Sonne und Regen geschützt unter einem Dach zusammen, um miteinander zu fertigen, Ideen auszutauschen, neue Kreationen zu entwickeln und Absatzmöglichkeiten zu durchdenken. Auch die Freude über das eigene Einkommen stärkt die Kraft zum Leben.

Früher waren die traditionellen Arbeitsplätze der Frauen die Steinbrüche am Rande von Kampala. Dort schlugen sie mit einfachstem Gerät Felsstücke zu Schotter, der ihnen von Bauunternehmer für wenig Geld abgekauft wurde. Doch das ist körperliche Schwerstarbeit und zwingt auch die Kinder, die ganze Zeit in den Steinbrüchen zu verbringen.

Herstellung und Verkauf von Schmuck haben hier wesentlich humanere Lebensbedingungen geschaffen.

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Partner seit 1996: Meeting Point International Kampala

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Die Mitarbeiter des Meeting Point International setzen sich gemeinsam mit den Bewohnern der Stadtteile Kireka und Naguru für bessere Bildung, gesundheitliche Versorgung und Wohnverhältnisse ein. Wir arbeiten in vier Projekten mit ihnen zusammen:

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