Lubaga Hospital Kampala/Uganda

Mit dem ehemaligen Direktor des Diözesankrankenhauses, Dr. Adolf Diefenhardt, verbindet uns eine Jahrzehnte lange Freundschaft. Als er 1990 nach Norduganda ging, haben wir unseren Verein gegründet. Stationen in Kitgum, Kampala, Nairobi bedeuteten 15 Jahre Afrika für Dr. Diefenhardt und seine achtköpfige Familie. Nach weiteren sechs Jahren bei der Deutschen Leprahilfe DAHW in Würzburg sind sie im Oktober 2011 wieder nach Uganda zurückgekehrt. Zur Verfügbarkeit seiner Familie dafür sagt Dr. Diefenhardt: „Ich habe verstanden, dass diese Bereitschaft Ausdruck eines großen Vertrauens in das Leben ist. Das Leben, das im Tiefsten eine Verheißung ist, ein Weg, auf dem Unerwartetes und Schönes sichtbar wird…Leben ist der Einsatz von allen Talenten im Vertrauen in einen Plan Gottes, der es gut mit uns meint. Insofern gehen wir nicht „weg von hier“, sondern mehr in das hinein, was uns berührt hat…An Seinem Werk nehmen wir weiter teil aus Zuneigung zu einer Wirklichkeit und einer Freude, die in einer konkreten menschlichen Begleitung und Begegnungen sichtbar geworden sind.“
Das Lubaga Hospital wurde 1899 gegründet und hat etwa 271 Betten auf Stationen für u.a. Geburtshilfe, Innere Medizin, Chirurgie und Kinderheilkunde. Jährlich werden über 170.000 ambulante und 18.000 stationäre Patienten betreut, darunter fast 8000 Geburten. Es gibt eine Tuberkulose/AIDS-Ambulanz, ein großes Netzwerk mit 8 Außenstationen in den angrenzenden Stadtvierteln (200.000 Einwohner) sowie Schulen mit über 250 Studenten für die Ausbildung von Laboranten, Krankenpflegern und -schwestern, OP-Schwestern und Hebammen.
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