Unsere Hilfe in Aleppo

Was bisher in Aleppo mit unserer Hilfe getan wurde:

Mit mehr als vier Jahren war die Schlacht um Aleppo eine der längsten und mit mehr als 30.000 Toten, davon ca. dreiviertel Zivilisten, eine der blutigsten Auseinandersetzungen innerhalb des Krieges in Syrien. Die unmittelbaren Kriegshandlungen sind zwar beendet, trotzdem bleibt die Not immens. Viele Personen leiden nach wie vor unter dem Krieg, besonders Frauen, Kinder und alte Menschen. Tag und Nacht - sei es aufgrund physischer Verletzungen durch die Geschosse und Raketen, sei es aufgrund psychischer Wunden durch Traumata und die andauernde Angst über viele Jahre hinweg.

Langsam erwacht Aleppo wieder zum Leben, aber es muss noch viel, sehr viel geleistet werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Instabilität und der galoppierenden Inflation lebt ein großer Teil der Bevölkerung in absoluter Armut. Jede Unterstützung als direkte Nothilfe wie auch als Hilfe zur Selbsthilfe ist daher dringend nötig.

In Aleppo hat Support ganz direkt dadurch geholfen:

Das Werk der Franziskaner in Damaskus

Seit Ausbruch des Konflikts herrscht aufgrund der langen Kämpfe ein fortschreitender Mangel an Medikamenten und medizinischer Versorgung. Rund 13,5 Millionen Syrer befinden sich in humanitärer und gesundheitlicher Not. Gleichzeitig ist die Situation des syrischen Gesundheitssystems nach wie vor prekär, nicht zuletzt da ca. 60% der Krankenhäuser und ca. 38% der medizinischen Grundversorgung durch den Krieg beschädigt oder zerstört wurden.

 

Das medizinische Zentrum des Klosters übernimmt neben den Kosten für die Unterbringung und die Verpflegung der Patienten auch die Ausgaben für die Medikamente und die Behandlung der ärmsten Patienten vor Ort. Zusätzlich zur medizinischen Behandlung steht die kostenlose persönliche Assistenz im Mittelpunkt der Arbeit im Zentrum von Al-Tabaleh, da sich diese Begleitung positiv auf die Lebenseinstellung der Patienten und auf ihre Rückkehr in die Arbeitswelt auswirkt.

2016 wurden im Zentrum der Franziskaner 108 Patienten aufgenommen, 2017 waren es bereits 125. Die Tendenz ist steigend.

Notfallzentrum Bab Touma

Mit der Unterstützung von Support International wurden 30 Familien für 3 Monate mit Medikamenten versorgt. Außerdem wurden Kost, Logie und Medikamente für zwei Patienten übernommen.