Syrien

Syrien – Erste Schritte des Wiederaufbaus

Wir hören noch die Worte in unserem Herzen, die der gekreuzigte Jesus an den Heiligen Franziskus zu Beginn seines Weges gerichtet hat: „Richte mein Haus wieder auf, siehst du nicht, dass es zusammenbricht?“. Dieser Satz ist das Motto unserer Mission, gestern, heute und morgen. Wir versuchen mit aller Kraft, uns weiterhin für diesen „Wiederaufbau“ auf allen Ebenen einzusetzen, insbesondere den „Wiederaufbau“ des Menschen und der Familien.

(Pater Ibrahim)

Mit mehr als vier Jahren war die Schlacht um Aleppo eine der längsten und mit mehr als 30.000 Toten, davon ca. dreiviertel Zivilisten, eine der blutigsten Auseinandersetzungen innerhalb des Krieges in Syrien. Die unmittelbaren Kriegshandlungen sind zwar beendet, trotzdem bleibt die Not immens. Viele Personen leiden nach wie vor unter dem Krieg besonders  Frauen, Kinder und alte Menschen. Tag und Nacht –  sei es aufgrund physischer Verletzungen durch die Geschosse und Raketen, sei es aufgrund psychischer Wunden durch Traumata und die andauernde Angst über viele Jahre hinweg.

Für dieses Projekt kooperieren wir mit ATS (Assoziazione Pro Terra Sancta). ATS ist gewissermaßen der weltliche Arm der Kustodie im Heiligen Land. Sie unterstützt alle Werke der Franziskaner in Israel, Jordanien,  Libanon und insbesondere auch in Syrien. Die Werke in Syrien sind unter anderen:

  • Wiederaufbau von zerstörten Wohnungen (ca. 3.000 Euro für eine Wohnung)
  • Darlehen für Klein-Unternehmen als Starthilfe
  • Hilfe für Krankenhäuser
  • Länger andauernde Patenschaften für die Versorgung von Säuglingen, Kleinkindern und die Unterstützung von behinderten und kriegsversehrten Kindern
  • Verteilen von Lebensmittelpaketen

Langsam erwacht Aleppo wieder zum Leben, aber es muss noch viel, sehr viel geleistet werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Instabilität und der galoppierenden Inflation lebt ein großer Teil der Bevölkerung in absoluter Armut. Jede Unterstützung als direkte Nothilfe wie auch als Hilfe zur Selbsthilfe ist daher dringend nötig.

Projektleitung: Erica Berni-Hügel – erica.berni@supportinternational.de