Existenzgründung für Patienten des Poor Patient Fund

Wir sind sehr dankbar für diese völlig unerwartete Hilfe

Die Freude, ein eigenes Gewerbe führen zu können, ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Seit November 2018 hilft Support international e.V. ehemaligen Patienten des PPF ganz konkret bei der Gründung einer einkommensschaffenden Tätigkeit. Das zuständige Team des Lubaga Krankenhauses unterstützt auch in 2 Fällen die arbeitslosen Eltern von kranken Kindern. So freut sich die Mutter (s. Foto) über ihre neue Tätigkeit. Ihr Sohn musste im letzten Sommer mehrere Wochen lang im Lubaga behandelt werden. Gemeinsam mit einer erfahrenen Schneiderin (im Foto rechts) konnte sie einen kleinen Laden eröffnen, in dem sie modische Kleidung nähen und verkaufen. Nun verdient sie ihren Lebensunterhalt selbst und kann die künftigen Kosten für medizinische Rechnungen oder Schulgebühren selbst decken.

 

 

 

Support fördert ehemalige oder chronische Patienten oder deren Eltern, z.B. auch mit der Errichtung eines kleinen Kiosks. Einer Patientin konnten wir helfen, Dienstleistungen über Mobilfunk anzubieten. Sie hatte vor ihrer Beinverletzung durch einen Unfall bereits als Angestellte in dieser Branche gearbeitet. Für eine andere Patientin ist der Verkauf von Wasser vorgesehen. Der Grund hierfür ist die schlechte Wasserversorgung der Gemeinde, in der sie lebt. Hier warten wir noch auf die Genehmigung des zuständigen Wasserwerks.

Wir sind dankbar und beeindruckt über die menschliche Begleitung unserer Sozialarbeiter vor Ort. Einfachste Tätigkeiten wie die Dokumentierung von Geldausgaben müssen mit den Begünstigten eingeübt werden. Es ist ein Einsatz für die Ärmsten, der sich lohnt. Denn gerade diese menschliche Begleitung durch andere ermöglicht es ihnen, ihr von Armut geprägtes Leben in ein Leben mit mehr Würde und Selbstachtung zu führen, weil sie künftig selbst für sich sorgen können. Dank Ihrer Spenden konnte Support International e.V. mit einem Beitrag von 5000.- helfen, Patienten schrittweise in eine sinnvolle Arbeit zu begleiten. Die Betreuung der Projekte ist bis Ende Dezember 2019 vorgesehen.

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