Gelebte Solidarität – für eine benachteiligte Frau

Die Patientin wurde im Mai mit starken Rückenschmerzen und Schwindel infolge einer Malaria-Erkrankung im Lubaga Krankenhaus behandelt, konnte ihre Rechnung aber nicht bezahlen!

 Da sie selbst nicht lesen und schreiben konnte, überließ sie ihr ganzes Geld einem nahen Verwandten zur Verwaltung. Anfänglich übernahm er die Kosten für Unterkunft und Pflege der alten Dame, verschwand aber eines Tages mit dem Geld. So war sie plötzlich mittellos und keiner der Verwandten wollte sich um sie kümmern. Daraufhin sprang die Pfarrei ein, der sie angehört: die Pflege übernimmt eine Schwester der Legio Mariae unentgeltlich und die Miete übernimmt ein großherziger Spender aus der Pfarrei.

 In diesem Fall übernimmt ausnahmsweise der Poor Patient Fund die komplette Krankenhaus- Rechnung von 162.000 ugandischen Schillingen, was etwa 36 € entspricht.

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