
Support International e.V. - Kinderpatenschaften in Uganda
Support International e.V.
Das Leben neu entdecken
AIDS-Hilfe in Uganda
Einladung
zur
Vorführung des preisgekrönten
Filmes "Greater"
am
Mittwoch, den 5. Mai 2010,
um 19:30 Uhr
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"Als mein Vater starb, wurde der Meeting Point zu einem Ort, wo ich nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem Wärme, Liebe und Trost erhielt. Durch den Meeting Point erhielt ich eine wundervolle Patin. Sie ist nicht einfach eine Geldgeberin, sie ist eine Freundin, die ein ernsthaftes Interesse an meinem Leben hat. Sie ließ mich vergessen, dass ich in Not war."
Carolyne, Patenkind von 1996 bis 2007
Damit Kinder heranwachsen und als Person reifen können, brauchen sie nicht nur eine Schulausbildung. Genau so wichtig ist die Beziehung zu anderen Menschen, in der Regel den Eltern, von denen sie sich angenommen wissen und mit denen sie das Leben beurteilen können.
Einem Waisenkind kann die Großfamilie diese Begleitung geben. Doch in einem Land wie Uganda, wo Krankheiten wie AIDS zahllose Kinder ohne Eltern zurücklassen, ist dazu die materielle und persönliche Hilfe anderer Menschen notwendig.
Support International vermittelt in Zusammenarbeit mit den ugandischen Hilfsorganisationen Meeting Point International sowie Meeting Point Kyamusa Obwongo Patenschaften für Waisenkinder in Kampala, der Hauptstadt Ugandas.
Auf deutscher Seite betreuen 10 ehrenamtliche Mitarbeiter mehr als 150 Patenkinder. Vor Ort sorgen die Sozialarbeiter und Helfer des Meeting Points für die Bedürfnisse der Kinder, von der Unterkunft bis zum Schulbesuch, vom Essen bis zur medizinischen Versorgung. Insgesamt suchen derzeit mehr als 1600 Kinder Zuflucht beim Meeting Point.
Mehr als 2 Millionen Waisenkinder gibt es in Uganda. Zu den Ursachen gehören Unterernährung, Krieg und Krankheiten. Nicht zuletzt AIDS, von dem ein großer Teil der Elterngeneration betroffen ist. Die Großfamilie, die in Afrika traditionell für die Waisen sorgt, ist mit einem Problem dieses Ausmaßes oftmals überfordert. Kaum jemand hat die Mittel, um so viele Kinder zu ernähren, ihnen die Schulgebühren zu bezahlen und für ihre Gesundheit zu sorgen. Wer soll den Kindern affektive Zuwendung geben? Dennoch ist es für die Kinder am schönsten, wenn sie in der Familie oder zumindest in der Dorfgemeinschaft bleiben können. Dazu brauchen sie menschliche und materielle Hilfe.
Durch jährliche Treffen, sei es in Europa oder in Uganda, besteht ein unmittelbarer Kontakt zwischen den beteiligten Organisationen. Der zweckentsprechende Einsatz der Mittel wird so gewährleistet und entsprechend internationalen Anforderungen dokumentiert. Dies zeugte sich erneut bei einer Reise der Geschäftsführerin sowie der Verantwortlichen für die Patenschaften nach Kampala im November 2006.






